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11
Mai
2006

PARTYYYYY!!!!!

Flickr: Next 10 Years

Fotos vom Kongress, auch meine:
Flickr: Next 10 Years

Next10Years: Abschlusspanel

(Alle Statements nicht wörtlich sondern in meinen Worten zusammengefasst.)

Yahoo, Volker Glaeser: Yahoo will den Ton angeben und setzt auf die Entwicklungs seines Mobilprodukts YahooGo.

Matthias Schrader: Die Nutzer sind mächtig und werden sich nicht in Communities fesseln lassen.

Thomas M.-M.: Es ist unmöglich die nächsten 10 Jahre vorauszusehen. Offene Datenstruckturen (APIs) lassen ganz neue Produkte und Möglichkeiten entstehen.

Johnny Häusler: Die Jugend von heute, die Handies etc. wie selbstverständlich nutzt werden erwachsen. technik wird eiunfacher und günstiger.
Die kleine Community wird immer unabhängiger von großen Dienstleistern. Unternehmen (Yahoo, China) stehen unter Beobachtung der Nutzer. "Ich bin in 10 Jahren 52 und bimn dann alt genug um zu sagne: lasst mich mit all dem technikschickschnack in Ruhe."

Tim von Törne, Skype: benutzer kontrollieren den Content, Mindermeinungen finden gehör, die großen Player geraten unter den Druck innovativ zu sein. Wo wird die Innovation kommen: Von den kleinen oder großen?

Weigend: Vor 10 Jahren AOL-Software installiert und ein Schlafdefizit entwickelt. Chat-Community in Chatrooms von Leuten, die ihre innersten Geheimnsse erzählen -- etwas ganz neues. Was ich in Zukuft sehe: Alles fragmentiert noch viel stärker. Schmale Zielgruppen lassen sich über Discovery erzeugen und ansprechen. Frage: Wo hat dort Geborgenheit ihren Ort?

Diskussion: Was ist mit der Privatsphäre? Was mit einem 'Backlash' duch diese Offenheit?
Yahoo: Dem User die Möglichkeit geben zu sagen, was gespeichert werden soll und was nicht.
User können gut einschätzen, was sie publizieren wollen und was nicht, sie suchen sich dei entsprechenden Produkte aus.

M. Schrader: Amazon-Wunschliste ist öffentlich, weiß das jeder? 8 von 10 Testleuten, bei denen er nach dem Namen gesucht hat, hatten eine öffentliche Wunschliste. Wir werden auch diese Medienkompetenz lernen.

T. M-M.: dien tansparrente Gesellschaft ist eine erschreckende aber natürliche Konsequenz der digitalen Gesellschaft und wir werden soziale Mechanismen finden müssen, um damit umzugehen. "Klar war der CEO mal 16 (und hat was Dummes ins Netz geschrieben) aber wir waren alle mal 16."

Johnny: Gehn die Unternehmen transparent mit meinen daten um? Ab wann kann ich bestimmen, was z.B. über mich in suchergebnissen angezeigt werden kann. Da wird in den kommenden jahren einiges passiweren, was die Einflussnahme angeht.

Törne: Die Bildung in Medienkompetenz wird die Schulen errechen.

Weigend: Man kann Infos nicht zurückholen. Alles, was eine Minute online war, ist daußen. Ob das wahr oder falsch war, ist eine andere Sache. Die Leute werden viel skeptischer mit den Daten im Web umgehen. Es wird ein Reputations- und Identitäts-Management geben, so wie es heute eine Domainverwaltung gibt.

JH: Das darf keine Firma machen: Würden Sie Ihren Personalausweis bei ALDI kaufen?

?: Medienlandschaft in 10 Jahren?
Schrader: alle Medien werden noch existieren, aber die Nutzungsbudgets werden sich verändern. Wir werden lernen wie klassische Werbung in einem nutzergetrriebenen Medienkonsum wirkt. Klassische werbung macht eine marke bekannt, aber ohne flankierende Maßnahmen im Web geht es nicht. Onlinewerbung wird auch weiter einen hohen Anteil haben.
Skype: Skype hat nicht klassisch geworben. Aber es gab ein intensiv verfolgtes Marketingkonzept. Bei Produkten mit starkem Netzwerkeffekt wie Skype geht das. Die User haben das Produkt weiterempfohlen.

?: Bleibt Platz für die Kleinen?
JH: Eswird immer Platz für die Kleinen und einen Underground geben. die wahren Innovationen passieren nicht da oben sonden unten. Die Großen übernehmen die Ideen der Kleinen oder kaufen sie auf.

Thomas Madsen-Mygdahl, 23hq.com - Bildersharing

Technische Probleme, Netzwerk wackelt.

Thomas MM sprach über den Trend, dass die Technik die Art von Kommunikation wieder ermöglicht, die das technische Zeitalter vernichtet hat.

Er selbst betreibt einen Bildersharingdienst vergleichbar mit flickr.com, spricht sich aber vor allem für offene Standards zum Datenaustausch zwischen solchen Diensten aus. Er betont, dass auch vor und nach Flickr Raum für alternative Angebote ist.

Jetzt im Nachinterview betont er, dass Flicker die innovativen Dinge, die man dort sieht zwar alle integriert aber eben nicht erfunden hat: Tagging, In-Photo-Kommentare.

Eine Dezentralisierung solcher Dienste sei 'kulturell vorteilhafter und diverser' als eine Monokultur.

Stefan Kellner (plazes.com): Das ich im Internet

Für die Masse der Nutzer sind auch schon Blogs eine hohe Hürde. protale wie Myspace legen die Hürde niedrig und bieten viele Möglichkeiten

Was publizieren die Leute:
* Musikgeschmack (myspace)
* Videos (youtube)
* Bilder (flickr)
* geschäftliches Netzwerk (OpenBC)


Relevant: gemeinsames Thema

Plazes.com publiziert 'Location & Presence'
* Kontakt ist online?
* Wo ist er?
* Kontakt ermöglichen, Messages senden
* gemeinsame Kongressanwesenheit
* Bewegunsgprofil publizieren

Beispiel:
* Numa Numa Boy
* Google Idols (Videos von singenden Jugendlichen)

Probleme:
* Firmen googeln Bewerber
* Profilerstellung aus Blog, last/fm, del.icio.us etc.
* riya: Gesichtserkennung auf Fotos, Recherche von Bildern einer Person
* Firmenspionage möglich anhand z.B. von delicious

Taktiken:
* selbst Korrektes über sich selbst publizieren
* selbst Falsches über sich selbst publizieren
* gar nichts publizieren

Kompetenzen für korrektes Handeln im Netz werden nach und nach gelernt.

Gute Services erlauben, dass man Daten privat schaten. (Plazes ist by default auf 'privat' gesetzt.)

(Links werden nachgeliefert)

Dr. Andreas Weigend: Keynote - Nutzerwünsche kanalisieren und kapitalisieren

Discovery
Attention

Rückblick auf dei letzen 10 Jahre:

Web 1.0
* Professoren mit Homepages, die Vorölesungsnotizen
* Shops
* Zugriff durch Suche
* wenige bestimmen die Inhalte (Encyclopedia Britannica)


Web 1,5
* Google
** einfache Oberfläche
** Kompleser algoriithmus
** Verhalten der Niutzer wird benutzt, um das suchergebnis zu verbessern

Web 2.0
* viele produzieren Inhalte (Wikipedia)
* die Suche ist erschwert (Technoati, Google)


I. Discovery

* F: Wie finden wir Dinge, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt?
* A: Durch kollekive Intelligenz.
* Beispiel: http://del.icio.us (gekauft von Yahoo)
* delicious-Taktiken: Sehen was ähnliche Tags hat, sehen, waas der User noch markiert hat, sehen, wer sich noch diese URL 'gemnerkt' hat.
* Warum?
** Bookmarks merken
** Discovery ermöglichen

Myspace:
* 6 Millionen User
* Murchdoch kaufte es für 60 Millionen Dollar (10-100 Dollar pro User sind typische Preise)

Flickr
* ca 20 Millionen User
* Community features: 'Blog This', tagging, Gruppen, etc.
* Flckr--Konkurrenten versuchten die Leute zum bestellen von Bildabzügen zu bewegen und sind (in Relation) kaum bekannt


II. Attention Economy
* Money Economy
* Intention Economy (Google, ich suche etwas, ich habe eine absicht)
* Attention Economy: Was interessiert mich?
* 1000-10.000 'Aufmerksamkeitsbewegugen' pro Jahr

Beispiel: Youtube.com
* 35.000 Videos pro Tag! werden hochgeladen
* 30.000.000 (!) Videos werden angeschaut

In den USA sinken pro Jahr die Zeitungsabos um 20%.
US-Teenager würden eher auf TV und Magzine verzichten als aufs Handy.

'Vetrauen' zu andren und soziale Netze werden mit eingesetzt bei der 'discovery' und der lenkung von aufmerksamkeit.

Beispiel: Moodlogic
* Metadaten über Musik
* Information ist kostenlos, Metadaten kosten
* Leute füllen Fragebögen aus, wie sie Musik empfinden

Music Strands
* Musik über Tag identifizieren

Amazon
* AAL-Prinzip: andere arbeiten lassen
* Nutzerrezensionen (Text, Sterne--Rating, Bewertung der Rezension durch Dritte)
* Feedback über Qualität der Site: mehrere tausend am Tag

Amazon Yellow Pages
* Bilder von Häuserzeilen
* Welches ist das 'beste Bild'?

AI:
* Castingwords
* Transkripte von Podcasts
* 41c pro Minute für ein Transkript einer Sounddatei (50/50 Aufteilung)
* Bezahlung via Amazon Services

Der PC ist im Prinzip tot.
Welches OS hat Ihr Telefon?
Software ist irrelevant - solange sie funktioniert.

Ist E-Mail tot?
Wird es durch Instant Messaging abgelöst?
Wie wirkt sich das auf Firmen aus? Wie erreicht man die 'always on'-Society? (Nicht durch Spam IM-Messages.)


Frage;
Warum W. seinen kompletten Kalender und Flugdaten im web veröffentlicht?
A: Warum nicht. Seine Kunden nutzen diese Infos bei Kontaktaufname oder Planung von Treffen.

Er wünscht sich ein Programm, das solche Treffs plant.
Er sieht kein Sicherheitsrisiko. (Wenn er Bill Gates wäre (was ich ihn grade fragte: zögerte er....))

[Fotos und Links werden nachgeliefert]

Weigends Tagvorschlag: next10years

Next10Years: Matthias Schrader erklärt Web 2.0

Gestärkt mit Bionade und Kaffe und 'getaggt' als Blogger, Entwickler, Investor etc. hört das Publikum Matthias Schrader zu, der erklärt, was das Neue an Web 2.0 ist:

Daten, dei vorher Behörden oder Firmen gehörten werden zur Selbstverständlichkeit, zur Commodity wie Strom und Wasser. Zugriffe auf Landkarten, Daten, ...

I. Nutzer selbst erstellen diese Daten. Das Web wird zu dem was es einmal war: ein Publikationsmedium für alle. Die Publikationsbarriere sinkt und der Nutzer hat Spaß an der Partizipation.

II.
Das Backend und das Frontend fallen zusammen: Man braucht kein separates Edierprogramm mehr, um Daten zu publizieren.

III.
Es gibt auch neue Erlösmodelle, dei z.T. alte sind aber mit größrerer Reichweite. es recnte sich, was sich früher nicht rechnete.

IV.
Softwaredienstleistungen lassen sich zudem erbringen. Anwendungen wandern vom Desktop ins Netz.

(Begrüßt Keynotespeaker Dr Andreas Weigend, früherer Chief Technologist von amazon.com)

Social Software @ BW

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