Interview mit Geert Lovink
Die Netzeitung sprach mit dem provokanten Medientheoretiker Geert Lovink.
Hier ein paar Appetithäppchen:
Die Herstellung von Inhalten kostet gar nichts mehr.
Eine kollektive und vernetzte Herstellung von Inhalten ist Ausdruck eines sozialen Wandels, den wir Alteuropäer nun mal nicht kapieren wollen.
Der Großteil des Wissens ist schlicht und einfach da, er kann in digitaler Form problemlos reproduziert werden.
Weil mich die niederländischen Medien langweilen, lese ich Google News auf Englisch
Die meisten Blogs existieren erst seit fünf Jahren, sie ändern die Medienlandschaft nur geringfügig. Trotzdem kommt es zu einer langsamen, fast unsichtbaren Erosion der Machtverhältnisse.
In Deutschland gibt es nach wie vor gewisse Vorbehalte gegenüber dem Netz. Die Nutzung ist intensiv, aber die Begeisterung bleibt in Grenzen.
Geld machen im Moment nur die, die ihre Web-2.0-Applikation an große Firmen verkaufen können.
Wir müssen warten, bis die 68er-Babyboom-Generation abtritt. Sie hat alle Lust an Experimenten verloren.
Die alten Medienstrukturen werden von allein einstürzen. Das wird aber noch dauern, weil nach wie vor Millionen vor dem Fernseher hocken.
die technologischen Neuigkeiten lasse ich das sein, was sie sind - ein Marketing-Trick.
Interview: Was kostet uns Web 2.0?
Hier ein paar Appetithäppchen:
Die Herstellung von Inhalten kostet gar nichts mehr.
Eine kollektive und vernetzte Herstellung von Inhalten ist Ausdruck eines sozialen Wandels, den wir Alteuropäer nun mal nicht kapieren wollen.
Der Großteil des Wissens ist schlicht und einfach da, er kann in digitaler Form problemlos reproduziert werden.
Weil mich die niederländischen Medien langweilen, lese ich Google News auf Englisch
Die meisten Blogs existieren erst seit fünf Jahren, sie ändern die Medienlandschaft nur geringfügig. Trotzdem kommt es zu einer langsamen, fast unsichtbaren Erosion der Machtverhältnisse.
In Deutschland gibt es nach wie vor gewisse Vorbehalte gegenüber dem Netz. Die Nutzung ist intensiv, aber die Begeisterung bleibt in Grenzen.
Geld machen im Moment nur die, die ihre Web-2.0-Applikation an große Firmen verkaufen können.
Wir müssen warten, bis die 68er-Babyboom-Generation abtritt. Sie hat alle Lust an Experimenten verloren.
Die alten Medienstrukturen werden von allein einstürzen. Das wird aber noch dauern, weil nach wie vor Millionen vor dem Fernseher hocken.
die technologischen Neuigkeiten lasse ich das sein, was sie sind - ein Marketing-Trick.
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