Ich habs voll vergeigt. Ich wollte ursprünglich im Vorfeld schon über den
Vortrag "Online-Marketing für Verlage, Buchhandel und Autoren" von Wolfgang Tischer schreiben. Den ein oder anderen, der hier liest, hätte es bestimmt interessiert. Das interessante daran, der Vortrag fand in Second Life (Folien) und parallel in einem SkypeCast (Vortrag) statt. Rein örtlich gesehen war der Vortrag auf dem Sim "Baden Wuerttemberg".
Eine äußerst technische, instabile (Second Life) aber hochmoderne Art einen Vortrag zu halten. Was mich daran genervt hat, werde ich in einem anderen Post noch schreiben.
Sehr gut fand ich die spontane Einbindung der anwesenden Autoren, die selber Blogs und das ganze Web2.0-Gedöns nutzen. Vielen Dank für die Erfahrungsberichte.
Den Vortrag soll es irgendwann auch als Mitschnitt im
Literaturcafé-Podcast geben.
Hier zu meinem Mitschrieb (unvollständig):
Referent: Wolfgang Tischer (Avatar: Annaka Beika)
Zielgruppe: Leute, die Bücher schreiben oder lesen
* Web 2.0 ist ein Marketing-Begriff
* Das Internet als Marketing- und PR-Instrument für Verlage, Buchhandel und Autoren
* Mitmach-Web
LovleyBooks
* über Bücher austauschen
* bewerten
* virtuelles Buchregal erstellen
* User werden über Bücher gematcht
* Holtzbrink-Verlagsgruppe
* werden HB-Bücher bevorzugt vorgeschlagen?
Wer will was mit Web 2.0 bezwecken?
* Wer steckt dahinter?
* Verkauft man dadurch mehr Bücher?
* Verkaufe ich durch Web 2.0 mehr Bücher?
Bloggen / Corporate Blog
* muss gut überlegt sein
* Wenn auf einem Blog nichts mehr geht, dann färbt das schlecht auf das Unternehmen ab.
* Bloggen ist keine Zeitfrage, wer das nicht hat, der sollte die Finger vom Bloggen lassen
* Autoren -> übers Schreiben, Romane
* Lektoren -> aktuelle Arbeiten
* Buchhändler -> Buchbesprechungen
Ein Autor schreibt von seinem Schreibprozess
* als Marketing-Instrument nutzen
* der Autor muss das wollen
* von einem entstehenden Roman (man macht etwas gemeinsam)
* Selbstvermarktung, man muss sich selbst vermarkten
* das regelmäßige Schreiben kommt sehr gut an, ist aber schwierig, weil man nicht immer die Zeit hat
* es ist gleichzeitig ein Segen und Fluch
* es ist öffentlich, was man da schreibt
Podcast
* Radio-ähnliche Beiträge als MP3-Datei
* aber kein Radio machen, sondern menschlicher rüberkommen
MySpace
* Homepage-Baukasten für Teenager
* Social Network
* unterschiedliches Publikum
* Visitenkarte mit Vernetzungsmöglichkeiten
* Leseprobe ablegen
* empfehlenswert für Autoren
SN als Plattformen um präsent zu sein
* Zielgruppe muss stimmen
Second Life
* wenn man etwas machen möchte, dann die bestehende Infrastruktur von anderen nutzen
* zum Beispiel für Veranstaltungen
* Kosten (mieten)
* Deutsches Sim suchen
Web 2.0 Erfolg?
* lässt sich schwer an den Verkaufszahlen zu messen
* Verweise in anderen Weblogs, Google-Ranking
* Vernetzungsfaktor
* Kundenbindung, Image