Warum Social Software?
In der Vergangenheit stand im Zentrum der Informationstechnik die Automatisierung von Abläufen und Optimierung von Prozessen. In vielen Fällen ist das abgeschlossen. In Zukunft sind die IT-Projekte wirkungsvoll, die die Arbeitsweise der Menschen verbessert, Innovationsfreude, Kreativität und Produktivität am Arbeitsplatz fördert. Jeder freut sich darüber, wenn er auf administrative Tätigkeiten verzichten kann und die eigene Arbeit durch bürokratische Hürden verschont bleibt.
Mehr zu planung - Patrick Schnabel - 20. Jun, 15:34

Frage:
Deren Schwerpunkt ist doch eher das (halböffentliche) Pflegen von Beziehungen bzw. die "Discovery" durch 'smart mobs/Schwarm-Intelligenz' (fast hätte ich 'smart mobbing' geschrieben ;))
Es gibt zwar Online-Applikationen, dei dem Selbstmanagement oder dem Projektmanagement bzw. der KOllaboration generell dienen, aber das scheint mit nicht der Knackpunkt. Oder?
Ein Beispiel
Mit Tagging kann dieses Problem umgangen werden. Die Zuordnung eines Artikels kann über Schlüsselwörter erreicht werden. Das ist flexibler. Kann auch in eine Chaos ausarten. Ich habe da noch keine Erfahrungen.
Dieses Beispiel habe ich nicht einfach aus der Luft gegriffen. Ich habe es umgesetzt. An einem Projekt, in der eine Warenwirtschaft enthalten ist, bestand immer das Problem, dass beim Anlegen eines neuen Artikels häufig eine passende Produkt-Kategorie gefehlt hat. Statt der Kategorie kann man jetzt Tags eingeben.
Da das ganze erst ein paar Tage her ist, kann ich noch keine Erfahrungswerte geben.
Noch ein Beispiel
Von einem früheren Arbeitsplatz kann ich mich an "Sniffelstick" erinnern. Wie die korrekte Bezeichnung dafür war, dass weiß ich nicht. Das hat warscheinlich auch niemand gewußt. Dafür wußte jeder bescheid, wenn von "Sniffelstick" die Rede war.
Tagging
Die Tags sind sehr flexibel. Darin können Meinungen, Gefühle oder Informationen stecken, die über eine klassische Ordnung nach Kategorien nicht zugeordnet werden können.