Joost Beta Test Teil 2
Nachdem auf meinen ersten Beitrag über Joost mehrmals verlinkt wurde habe ich mir gedacht: "ok, erzählst Du ein bischen mehr".
Ich hatte schon die Möglichkeiten zur Interaktivität, also Kommunikation mit anderen angesprochen, während der laufenden Sendungen. Hier steht zum einen ein Chat pro Kanal zur Verfügung. Wenn also noch andere Personen die laufende Sendung ansehen und das Chat-Fenster offen haben, dann kann man sich untereinander unterhalten. Ob sowas während eines Fernsehprogramms Sinn macht? Wer weiß. Jetzt vielleicht noch nicht. Aber es gibt bestimmt Leute, die voll darauf abfahren. Es ist zumindest eine einfache Möglichkeit mit Leuten in Kontakt zu kommen, die die gleichen Interessen haben, oder besser die gleichen Sendungen anschauen. Also, bitte nicht gleich verteufeln.
Viel besser finde ich persönlich den Gmail- bzw. Jabber-Client. In der Schnelle habe ich das letzte mal drauf verzichtet. Inzwischen habe ich den getestet. Gmail-Adresse und Passwort eingetragen und los gings. Sofort war auch die Buddy-Liste da. Irgendwann spät am Abends hab ich dann auch noch kurz Oliver Gassner erwischt, als er noch online war. War nur ein kurzer Wortwechsel. Das hat mir aber genügt um das Ding als tauglich anzusehen. Das "Gespräch" war dann auch im Gmail-Account mit drin.
Auch hier kann man fragen: "Was hat das für einen Sinn? Kann ich doch gleich meinen Jabber-Client oder Google Talk laufen lassen." Ja schon, aber hier haben wir eine wunderbare Verbindung von Unterhaltungsmedium und Kommunikation. Ich stell mir vor, ich sitz vorm Fernseher und schau einen Film, während mich ein Freund anpingt. Da kann ich kurz den Film stoppen (ja, Joost hat eine Pausetaste) mich kurz mit meinem Freund austauschen und danach den Film weiter ansehen.
Wirklich war, ich habe das neulich erlebt. Da hab ich jemand besucht, bei dem der Fernseher lief und er gleichzeitig übern Laptop mit mehreren Bekannten chattete. Das ist die Mediennutzung der Zukunft. Ich kann mir das auch für mich vorstellen.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie wir die beiden Plattformen, also Kommunikation und Unterhaltung auf ein Gerät bringen. Den Bildschirm haben wir ja schon im Wohnzimmer stehen. Bekommen wir da auch noch den Chat rein?
Ich glaube, IPTV geht stark in diese Richtung. Nicht das Fernsehen/TV ansich über das Internet/IP ist interessant, sondern die Verknüpfung der verschiedenen Medien, die technisch bedingt voneinander getrennt sind, auf eine Plattform zu bringen. Stichwort Konvergenz.
Ich bin kein Hyper, kein Hurra-Schreier und auch kein Teufel-an-die Wand-Maler, aber eines ist für mich klar: mit Joost hat für das Fernsehen ein neues Zeitalter begonnen.
Ich hatte schon die Möglichkeiten zur Interaktivität, also Kommunikation mit anderen angesprochen, während der laufenden Sendungen. Hier steht zum einen ein Chat pro Kanal zur Verfügung. Wenn also noch andere Personen die laufende Sendung ansehen und das Chat-Fenster offen haben, dann kann man sich untereinander unterhalten. Ob sowas während eines Fernsehprogramms Sinn macht? Wer weiß. Jetzt vielleicht noch nicht. Aber es gibt bestimmt Leute, die voll darauf abfahren. Es ist zumindest eine einfache Möglichkeit mit Leuten in Kontakt zu kommen, die die gleichen Interessen haben, oder besser die gleichen Sendungen anschauen. Also, bitte nicht gleich verteufeln.
Viel besser finde ich persönlich den Gmail- bzw. Jabber-Client. In der Schnelle habe ich das letzte mal drauf verzichtet. Inzwischen habe ich den getestet. Gmail-Adresse und Passwort eingetragen und los gings. Sofort war auch die Buddy-Liste da. Irgendwann spät am Abends hab ich dann auch noch kurz Oliver Gassner erwischt, als er noch online war. War nur ein kurzer Wortwechsel. Das hat mir aber genügt um das Ding als tauglich anzusehen. Das "Gespräch" war dann auch im Gmail-Account mit drin.
Auch hier kann man fragen: "Was hat das für einen Sinn? Kann ich doch gleich meinen Jabber-Client oder Google Talk laufen lassen." Ja schon, aber hier haben wir eine wunderbare Verbindung von Unterhaltungsmedium und Kommunikation. Ich stell mir vor, ich sitz vorm Fernseher und schau einen Film, während mich ein Freund anpingt. Da kann ich kurz den Film stoppen (ja, Joost hat eine Pausetaste) mich kurz mit meinem Freund austauschen und danach den Film weiter ansehen.
Wirklich war, ich habe das neulich erlebt. Da hab ich jemand besucht, bei dem der Fernseher lief und er gleichzeitig übern Laptop mit mehreren Bekannten chattete. Das ist die Mediennutzung der Zukunft. Ich kann mir das auch für mich vorstellen.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie wir die beiden Plattformen, also Kommunikation und Unterhaltung auf ein Gerät bringen. Den Bildschirm haben wir ja schon im Wohnzimmer stehen. Bekommen wir da auch noch den Chat rein?
Ich glaube, IPTV geht stark in diese Richtung. Nicht das Fernsehen/TV ansich über das Internet/IP ist interessant, sondern die Verknüpfung der verschiedenen Medien, die technisch bedingt voneinander getrennt sind, auf eine Plattform zu bringen. Stichwort Konvergenz.
Ich bin kein Hyper, kein Hurra-Schreier und auch kein Teufel-an-die Wand-Maler, aber eines ist für mich klar: mit Joost hat für das Fernsehen ein neues Zeitalter begonnen.
Mehr zu Joost - Patrick Schnabel - 1. Mrz, 08:30
