Zitate

10
Mai
2007

Leserbindung statt Verlinkung

Blogger bemängeln bei den klassischen Online-Medien immer wieder das mangelnde Verlinken. Hier jetzt mal eine Aussage des Spon-Chefredakteurs:

Für Blumencron (Online-Chefredakteur) ist die Leserbindung an die Marke von zentraler Bedeutung. Man sei daher auch eher spärlich mit der Verlinkung zu fremden Quellen oder gar zur Konkurrenz. Man wolle egoistischerweise den Leser lieber bei sich behalten, sagte der Spiegel Online-Chefredakteur.

Quelle: Medientreff: Online mit Erfolg aus dem Heise Newsticker zum Online-Dienst des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

9
Mai
2007

Web 2.0 auf der eigenen Webseite?

Neulich hat mich ein mittelständischer Unternehmer gefragt: Wie mache ich meine Webseite webzwonullig?

Ich hab kurz nachgedacht und dann gesagt: Vielleicht wäre ein Blog für Sie eine Möglichkeit, aber noch besser wäre es, Sie würden Xing (Networking), Flickr (für Bilder), YouTube (für Videos), Upcoming (Veranstaltungen), Mister Wong (für Bookmarks) benutzen. Es geht hier um Kommunikation, Präsent sein und Kontakte knüpfen. Ihre Webseite ist erstmal zweitrangig.

Antwort: Aha

3
Apr
2007

Big Player oder Garagenfirma?

In seinem Kommentar zu "Sind Hypes planbar?" schrieb Frank Kemper (stv. Chefredakteur) in der IWB 7/2007 auf Seite 4:

Der Neuentwicklung eines Big Players geht in meinen Augen immer das Anarchiesche ab, das Startups aus der Garage im Zweifel zum Geheimtipp werden lässt. Und anders als bei traditionellen Geschäftsmodellen, etwa dem Versandhandel, kann ein etablierter Anbieter wie Web.de aus seinem Vertrauensvorsprung gegenüber irgendeiner Garagenfirma kaum Kapital schlagen, denn ein Hype folgt anderen Gesetzen als Vertrauen und Tradition.

26
Jan
2007

Die etwas andere Exit-Strategie

Craig Newmark von Craig's List lies sich auf der DLD zu folgender Aussage hinreisen:

"My exit strategy is my death".

Ich muss schon sagen, dass ist eine coole Einstellung.

9
Jan
2007

Focus: Zitate von Michael Grabner

Im aktuellen Focus 2/2007 ist auf Seite 124 ein Kurzinterview mit Michael Grabner. Er ist Manager im Holtzbrinck-Konzern. Über StudiVZ wurde nicht geredet, dafür über die Werbekampagne "Wer list, versteht", mit dem die Zeitungsverlage für neue und alte Leser werben wollen.

Wer Zeitung liest, versteht unsere komplizierte Welt besser. Und wer mehr versteht, hat einfach die besseren Chancen im Beruf. Das ist erwiesen.

Wenn junge Leute die Zeitung nicht mehr auf Papier, sondern im Internet lesen, müssen wir unsere Marke ins Internet weitertragen.

Wir müssen unseren Schreibstil ändern und wieder verständlich schreiben.

19
Dez
2006

Web 2.0: Über vierzig und ratlos?

Aus Dr. T's Sprechstunde - ChannelPartner 50/2006 Seite 12

Typisch Übervierzigjähriger: Bücher lesen, Theater gehen und keine Ahnung von der Wirklichkeit.

Das Web 2.0 kann man nicht herunterladen.

MySpace: Dort tummeln sich jede Menge Übervierzigjährige auf der Suche nach Unterzwölfjähringen. Blöd nur, dass die Staatsanwaltschaft diese Form der Generationenzusammenführung torpediert.

Es erhöht ... massiv die Chance, mit ... der Abmahnung Bekanntschaft zu machen. Sie als Übervierzigjähriger können mit Kostennoten von mehreren 1.000 Euro sowieso viel souveränder umgehen als ein grüner Bengel, der heulend zur Mama rennt, wenn die Plattenindustrie eine halbe Million für ein paar gesaugte Songs von ihm haben will.

30
Nov
2006

Digitalisierung der Medien

Aus einer Podiumsdiskussion vom 5. Stuttgarter Medientage habe ich noch ein paar interessante Aussagen.

Nur wer jetzt einsteigt wird in Zukunft redaktionelle und journalistische Relevanz haben.

Ist der Kunde mobil (unterwegs) verliert man ihn. Deshalb muss man von Anfang an bei ihm sein.

MySpace funktioniert nur deshalb, weil der Nutzer glaubt, dass er es braucht und dabei sein muss.

Community statt Zielgruppe.

Der Rechtsrahmen bremst die Entwicklungen im Medienbereich und der Digitalisierung. Das Rundfunkrecht ist sehr streng und historisch gewachsen. Es bremst neue Dienste, wie Podcast und IPTV.

Wir sind damit groß geworden, dass wir die Welt abbilden und auf einmal kommt etwas aus dieser Welt zurück.

Digital bedeutet individueller, einfacher und interaktiver.

Habe ich Inhalte, die sich nicht an den Konsumentenzahlen berechnen lassen.

20
Nov
2006

Das Internet zuerst

Für Die Welt, Welt kompakt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost werden wichtige Nachrichten nicht mehr für die gedruckten Ausgaben zurückgehalten, sondern kommen sofort ins Internet. Eine neue zentrale Redaktion verteilt die Inhalte auf zwei Internetportale, vier Zeitungen und andere Angebote.

Quelle Heise Newsticker

Auszüge:

"Die Klientel im Internet ist eine völlig andere als bei einer Zeitung. Es gibt deshalb keine Konkurrenz, sondern sogar mehr Reichweite."

Springer trägt nach eigenen Angaben mit der Umgestaltung den veränderten Gewohnheiten vor allem junger Menschen Rechnung, die mehr im Internet surfen und weniger Zeitung lesen.

Außerdem will der Verlag vom steigenden Online-Werbeumsatz profitieren.

"Wir Verlagsmanager müssen uns deshalb noch bewusster werden, dass unser Geschäft nicht das Bedrucken von Papier ist, sondern Journalismus."

Der letzte Auszug ist das Zitat von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner. Ich finde das zukunftsweisend.

9
Nov
2006

Web 2.0 Summit

Andreas Göldi treibt sich gerade auf der "Web 2.0 Summit"-Konferenz herum und hat dabei festgestellt:

Da treffen sich alle grossen Player aus der Internet-Szene wie Google, Yahoo und Microsoft, sowie auch diejenigen, die gerne dazugehören wuerden wie IBM, Accenture und AOL.

Prima sind auch die vielen wundervollen Logos, die diese Startups benutzen. Sehen entweder arg verwechselbar oder sehr albern aus.

Gut, mittelmässige Ideen gibt es immer wieder, aber wirklich erstaunlich ist, mit wie viel Kapital inzwischen selbst bescheidenste Businesspläne ausgestattet werden.

Es ist fast so schön wie damals 1999. Fehlen nur noch die millionenteuren Launch-Parties. Aber die kommmen sicher auch bald wieder.

via

13
Okt
2006

Auszüge vom Titelthema Web 2.0 aus dem Focus 41/2006

Damit das ganze nicht so dröge ist, gibts unter jedem Auszug ein Kommentar von mir.

Die Zeit, sich anonym im Netz zu präsentieren und möglichst wenig von sich preiszugeben, ist vorbei

Datenschutz? Obwohl, manche Leute müssen sich unbedingt verstecken. Es könnt ja jemand was von ihnen böses wollen. Wem es an Selbstvertrauen mangelt, der wird sich mit der Selbstpräsentation im Netz schwer tun. Es ist ja auch ein Stück "sich selbst verkaufen".


Wer die eigene Identität im Netz zeigt, erzielt Aufmerksamkeit, gewinnt Vertrauen und kann so leichter Kontakte knüpfen

Würde ich so nicht unterschreiben. Ist in gewisser Weise auch wichtig, wo man seine Identität verbreitet. MySpace wäre jetzt nicht so mein Ding. Es bietet mir keine Vorteile.


Die Fragen, wer hat meine Seite angeschaut, wer interessiert sich für mich, sind ganz wichtig

Das "openBC-Phänomen", jaja.


Statt Geld erwartet die Teilnehmer kurzfristiger Ruhm. Das Heischen um Aufmerksamkeit, der Wettlauf um die vorderen Plätze bei den unzähligen Rankings hat aber auch eine brutale Seite: Was nicht angeklickt wird, verschwindet innerhalb kürzester Zeit in den Tiefen des riesigen Datenmeers.

Erinnert mich an die Diskussionen mit dem Schwanzvergleich äh Bloglängenvergleich unter den Bloggern.
Da gehts zu wie im Kindergarten: "Das ist meiner...ätsch".


Angesichts solcher Euphorie befällt manch einen ein Déja-vu-Gefühl. Auf den Titelblättern der US-Magazine grinsen wieder kaum erwachsene Männer in T-Shirts in Siegerpose. Erneut stecken Risikokapitalgeber Millionenbeträge in winzige Internet-Klitschen.

Ich glaube eher an eine größere Aufmerksamkeit: Es investieren viele Firmen größere Summen Geld in kleine Firmen, die noch gar kein Geld verdienen.
Wenn ich zurückdenke an die Zeit, als ich viel Zeit und Geld (für meine Verhältnisse) in meine Internet-Tätigkeiten investiert habe, dann würde so mancher nur mit dem Kopfschütteln und die Blase platzen sehen.
Es muss niemand mitmachen.


Deutsche Klone der in den USA erfolgreichen Geschäftsmodelle haben es zudem schwer, in der vergleichsweise kleinen Internet-Gemeinde Deutschlands rasch Millionen Nutzer zu gewinnen. Nur wenige werden überleben können. "Es ist ein Monopolmarkt".

1. Der deutsche Markt ist klein, aber fein. Wer Millionen Nutzer braucht, um Geld zu verdienen, der hat das falsche Geschäftsmodell.

2. Monopole mögen die Nutzer nicht gerne. Siehe Microsoft oder Deutsche Telekom. Wer hackt nicht gerne auf denen rum.


Dauerhaft erfolgreich sind nur die Communities, die auch einen Nutzen bieten wie MySpace mit seiner Musik oder US-Studentenportal Facebook, auf dem Mitglieder die Handy-Nummern ihrer Kommilitonen finden.

Nutzen hin oder her. Es kommt auf die Emotionen an. Der Geilheitsfaktor ist wichtig.


Gerichtliche Auseinandersetzungen über Urheberrechtsverletzungen verbannten einst populäre Musikportale wie Napster in die Bedeutungslosigkeit.

Napster in der damaligen Form gibt es nicht mehr. Was war die Folge? Die Nutzer haben die Musik woanders getauscht. Und heute? Die Musikindustrie kommt nicht aus den Sesseln. Sie haben nicht verstanden, was die Nutzer wollen: Schnell, unkompliziert und günstig Musik herunterladen.


Die MySpace-Betreiber gerieten wiederholt in die US-Schlagzeilen, weil Pädophile den Kontakt zu Teenagern über die Plattform gesucht hatten.

Eine Entwicklung, mit der wir lernen müssen umzugehen.


Und Googles Community Orkut ist zu einem semikriminellen brasilianischen Ghetto mutiert.

War schon immer so: Das Internet spiegelt die Gesellschaft wieder. Die scheinbare Anonymität lockt dazu, die Grenzen zu überschreiten.


Viele Menschen stellen aber wesentlich mehr Informationen über sich selbst ins Netz. Sich selbst online darzustellen, sich zu inszenieren, ist mittlerweile ein wesentlicher Treiber des Internets.

Insbesondere durch die Leute, die ein erhebliches Geltungsbedürfnis haben. Jeder wünscht sich Anerkennung, Lob und Aufmerksamkeit.


Wenn Leute auf einer Plattform irgendetwas für sich hinschreiben, ist das noch längst keine Community. Soll eine Gemeinschaft entstehen, muss die Plattform auf Interaktion hin entworfen sein, also zum Beispiel ermöglichen, dass Leute sich kontaktieren können.

Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation.


Anreize: Das muss nicht unbedingt Geld sein: Vileicht sein Pseudonym, mit dem er im Web bekannt ist, auf einer coolen Seite in einer Top-Ten-Liste zu sehen oder ein Foto von ihm von anderen als Favoriten markiert zu bekommen.

Geltungsbedürfnis, Aufmerksamkeit und Anerkennung.


Das Web dient dazu, sich einen guten Ruf aufzubauen. Bei Bewerbungen in den USA wird der Job-Aspirant bereits über seine Blogs befragt. Es ist zunehmend wichtig, dass sich im Internet mit meinem Namen, meinem Pseudonymen eine durchgängige Geschichte verbindet, die sich zurückverfolgen lässt.

Datenschutz?
Mal ganz ehrlich: Ich würde lieber jemanden einstellen, über den ich vorher weiß, welche Haken und Ösen er hat, als einen, über den ich gar nichts weiß.
Und noch was: Das Internet bietet so viele Möglichkeiten die eigene (echte) Kompetenz und Erfahrung herauszustellen. Das schafft kein Bewerbungsschreiben mit beigelegten Zeugnissen und Zertifikaten.

Social Software @ BW

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