Angeblich geht es der Wirtschaftswoche und dem Handelsblatt nicht so gut. Das steht zumindest im
Manager Magazin. Zu welchem Club gehört eigentlich das Manager Magazin?
Ursache der aktuellen Krise ist nicht, wie 2001, ein Kollaps der Werbemärkte, sondern die Angst, die nächste nicht zu überstehen: Die Stammgeschäfte sind in Gefahr, bedroht vom Internet, das Werbekunden und Publikum ködert.
Ich glaube, die sollte mal endlich ihre tollen
Geschäftsmodelle zum Laufen bekommen. Anscheinend werden da aber kaum große Deals zu machen sein. Zumindest habe ich
bei so manchen Projekten das Gefühl, dass wird nie was großes werden. Nicht groß genug für Holtzbrinck. Geht alles so in die Richtung "probieren wir mal aus" oder wie eine Designstudie. Außerdem gehört es nicht zum Kerngeschäft. Was wollen Schreiberlinge mit so ollen Online-Applikationen?
Vor Angst, die zahlende Kundschaft zu verlieren, werden immer neue Gratisangebote erfunden. Was einem Selbstmord aus Angst vor dem Tod täuschend ähnlich sieht.
Leute, was macht ihr eigentlich den lieben langen Tag? Natürlich funktioniert das so nicht. Muss man sich halt überlegen, wie man aus Scheiße Gold, äh Geld, machen kann. Denke ich täglich drüber nach und
manchmal setzt ich sowas auch um. Und wenn ich mir die Inhalte nicht jedesmal aus den Rippen schnitzen müsste, dann würde ich das noch öfter machen.
So entstanden bei mir in den letzten Jahren massig Inhalte zu mehreren ganz bestimmten Themen. Bisher alles kostenlos abrufbar ins Netz gestellt, Werbung drauf geknallt und regelmäßig gepflegt.
Feedback von den Nutzern kommt auch öfters, die findens geil. So, was macht man nun damit? Die Inhalte sind sehr speziell. Ich möchte nicht näher drauf eingehen. Egal. Gedruckt werden soll es, auf Papier. Von wegen Print ist tot. Die Leser wollen und brauchen es. Aber nicht einfach so als Buch, sondern in einem bestimmten Format: DIN A4 und als Ringbuch. Weil es an einem Ort genutzt (!) und gelesen wird, an dem nicht viel Platz ist. Die üblichen Bücher zu dem Thema sind nicht besonders praktisch. Funktioniert nicht, wenn man eine bestimmte Seite aufgeschlagen neben sich haben will. Also, vom Inhalt auf die Nutzungsweise des Lesers das Format bestimmt. Und weil das nicht teuer (Zielgruppe Schüler und Azubis, haben kein Geld), also nicht dick sein darf, wird es zu verschiedenen Themen je ein Ringbuch geben. Geben tut es das noch nicht, aber geplant ist es für nächstes Jahr. Und ich weiß, es wird ein Erfolg. Der Inhalt stimmt und das Buch-Format passt zur Art und Weise wie der Inhalt gebraucht wird. Die Zielgruppe wirds ansprechen. Ich war auch mal einer davon.
Übrigens der Inhalt der Ringbücher ist der gleiche, wie er jetzt schon im Netz zu finden ist (kostenlos). Wer das Premium-Produkt braucht, der muss dann halt dafür zahlen.
Irgendwelche Fragen?