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24
Jul
2008

Reputation und Glaubwürdigkeit

Beim Recherchieren von Informationen hänge ich immer wieder an der Glaubwürdigkeit meiner Quellen fest. Dabei stelle ich mir die Frage, von wem stammt die Information? Dabei ist für mich weniger der Name interessant, sondern eher
  • Was tut der jenige?
  • Mit was beschäftigt er sich?
  • Wer ist sein Arbeitgeber?
  • Wenn kennt er?
Dabei stelle ich immer wieder fest, diese Fragen kann man nicht immer 100%ig beantworten. Das trifft übrigens auch auf Blogger zu. Wobei ich bezweifle, dass es sich dabei um die Absicht handelt etwas zu verschweigen. Nein, es hat ganz andere Gründe.
  • Es ist der Mangel an Wissen, wie man die eigene Identität zur Darstellung seiner Reputation verwenden kann.
  • Und der ständige Drang jemand anderes sein zu wollen, als man selber ist.

22
Mai
2007

Freie Kultur von Lawrence Lessig

Ich lese gerade das Buch "Freie Kultur" von Lawrence Lessig. In diesem Fall steht "das Buch" direkt im Netz.

Es geht um Traditionen, Kultur, Kreativität und Innovationen im Zusammenhang mit dem Urheberrecht. Die angesprochene Rechtsprechung ist US-lastig und deshalb nicht auf europäische Verhältnisse übertragbar. Trotzdem sind die Ausführungen interessant, weil dort auch beschrieben wird, wie und warum die Rechteinhaber versuchen ihr Recht am "geistigen Eigentum" auszubauen und welche Konsequenzen das hat.

5
Apr
2007

Horizont.net: Paid-Content-Modell am Ende

Horizont.net verabschiedet sich von seinem Abo-Zugang:

Wie andere Webangebote hat sich auch HORIZONT.NET seinerzeit von Paid Content viel erhofft. Zuviel, wie wir – aber auch viele andere inzwischen feststellen konnten.

Vermutlich waren die Erträge nicht groß genug. Kostenpflichtige Zugänge kratzen auch kräftig an der Reichweite im ansonsten kostenlosen Internet. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Irgendwann hat man dann keine Lust mehr Extrawürste zu drehen. Wenn man zahlende Kunden hat, dann muss man regelmäßig Futter nachliefern, sonst verhungern die Kunden auf dem Weg zur Kasse. Wenn man sich dann davon löst, dann kann man ganz entspannt ohne irgendwelche Deathlines seiner Arbeit nachgehen.

Trotzdem bin ich von dieser Entwicklung etwas überrascht. Ich hatte bisher angenommen, dass das Horizont.net-Modell gut läuft. Anscheinend habe ich mich getäuscht.

Ist Qualität die Zukunft des Journalismus?

Heute bestimmt vor allem Google, wer Traffic und Aufmerksamkeit kriegt.

Kann ich voll und ganz unterschreiben. Und wenn einen Google nicht mehr mag oder nicht so doll mag, dann kann auch ein Geschäftsmodell den Bach runter gehen.

Finger weg von der Contenterstellung!

Was dann?

Und wenn dann billig, bitteschön. Schlämmer-Blog, RTL Soaps, Alltags-/Reality-Shows (begleitende Beobachtung), etc. weisen den Weg.

Nein, das unterschreibe ich nicht. Es gibt für billig bestimmt eine Zielgruppe, aber....

Qualität ein überholtes Relikt alter Medien

Aua, das tut weh.
Ich denke, Qualität ist wichtig. Vor allem dann, wenn man Profi ist oder Profi sein will. Zum Beispiel Experte auf seinem Themengebiet. Bietet man da keine Qualität wird man nicht ernst genommen. Wer will schon auf diese Aufmerksamkeit verzichten.
Doch Qualität ist nicht alles. Man muss es auch verkaufen können. Hier liegt das Problem der klassischen Medien. Die Konsumenten begnügen sich mit etwas weniger Qualität und schöpfen ihre Informationen und Wissen kostenlos im Netz ab. Wer da nicht mitspielt, verliert.

Quelle: Ist Qualität ein überholtes Relikt alter Medien?

29
Jan
2007

Bezahlmodell in Youtube

Chad Hurley wurde auf dem Wirtschaftsforum in Davos folgende Aussage gemacht:

Wir haben mittlerweile ein so großes Publikum, dass es uns die Möglichkeit bietet, Kreativität durch die Weitergabe unserer Einnahmen zu unterstützen und zu fördern.

Demnach wird es nicht mehr lange dauern, bis es in Youtube ein Bezahlmodell gibt. Die Nutzer sollen dann an den Einnahmen des Videoportals beteiligt werden.

Im Gespräch ist ein Abo-Modell, wie bei Lulu.tv. Die Nutzer bezahlen eine Grundgebühr. Die Gesamteinnahmen werden dann anteilig an die Nutzer wieder ausbezahlt. Die Videos mit den meisten Views bekommen den größten Anteil.
Auch ein wäre es möglich, wie bei Eefoof.com die Werbeeinnahmen an die Publisher auszuschütten. In Kombination mit Google Adsense wäre hier leicht möglich.

Der Youtube-Google-Deal hat inzwischen auch Folgen für Google Video, dass es nur noch als Video-Suchmaschine geben soll.

1
Dez
2006

Holtzbrinck, Angst, Gratisangebote, Lösung

Angeblich geht es der Wirtschaftswoche und dem Handelsblatt nicht so gut. Das steht zumindest im Manager Magazin. Zu welchem Club gehört eigentlich das Manager Magazin?

Ursache der aktuellen Krise ist nicht, wie 2001, ein Kollaps der Werbemärkte, sondern die Angst, die nächste nicht zu überstehen: Die Stammgeschäfte sind in Gefahr, bedroht vom Internet, das Werbekunden und Publikum ködert.

Ich glaube, die sollte mal endlich ihre tollen Geschäftsmodelle zum Laufen bekommen. Anscheinend werden da aber kaum große Deals zu machen sein. Zumindest habe ich bei so manchen Projekten das Gefühl, dass wird nie was großes werden. Nicht groß genug für Holtzbrinck. Geht alles so in die Richtung "probieren wir mal aus" oder wie eine Designstudie. Außerdem gehört es nicht zum Kerngeschäft. Was wollen Schreiberlinge mit so ollen Online-Applikationen?

Vor Angst, die zahlende Kundschaft zu verlieren, werden immer neue Gratisangebote erfunden. Was einem Selbstmord aus Angst vor dem Tod täuschend ähnlich sieht.

Leute, was macht ihr eigentlich den lieben langen Tag? Natürlich funktioniert das so nicht. Muss man sich halt überlegen, wie man aus Scheiße Gold, äh Geld, machen kann. Denke ich täglich drüber nach und manchmal setzt ich sowas auch um. Und wenn ich mir die Inhalte nicht jedesmal aus den Rippen schnitzen müsste, dann würde ich das noch öfter machen.

So entstanden bei mir in den letzten Jahren massig Inhalte zu mehreren ganz bestimmten Themen. Bisher alles kostenlos abrufbar ins Netz gestellt, Werbung drauf geknallt und regelmäßig gepflegt.
Feedback von den Nutzern kommt auch öfters, die findens geil. So, was macht man nun damit? Die Inhalte sind sehr speziell. Ich möchte nicht näher drauf eingehen. Egal. Gedruckt werden soll es, auf Papier. Von wegen Print ist tot. Die Leser wollen und brauchen es. Aber nicht einfach so als Buch, sondern in einem bestimmten Format: DIN A4 und als Ringbuch. Weil es an einem Ort genutzt (!) und gelesen wird, an dem nicht viel Platz ist. Die üblichen Bücher zu dem Thema sind nicht besonders praktisch. Funktioniert nicht, wenn man eine bestimmte Seite aufgeschlagen neben sich haben will. Also, vom Inhalt auf die Nutzungsweise des Lesers das Format bestimmt. Und weil das nicht teuer (Zielgruppe Schüler und Azubis, haben kein Geld), also nicht dick sein darf, wird es zu verschiedenen Themen je ein Ringbuch geben. Geben tut es das noch nicht, aber geplant ist es für nächstes Jahr. Und ich weiß, es wird ein Erfolg. Der Inhalt stimmt und das Buch-Format passt zur Art und Weise wie der Inhalt gebraucht wird. Die Zielgruppe wirds ansprechen. Ich war auch mal einer davon.

Übrigens der Inhalt der Ringbücher ist der gleiche, wie er jetzt schon im Netz zu finden ist (kostenlos). Wer das Premium-Produkt braucht, der muss dann halt dafür zahlen.

Irgendwelche Fragen?

7
Sep
2006

MySpace Magazin

Die News Corporation plant eine Zeitschrift für MySpace. Im "MySpace Magazin" soll über außergewöhnliche MySpace-Nutzer, aktuelle Musik und die Internet-Szene berichtet werden.

von Horizont.net

25
Aug
2006

Web 2.0 und Usability

Jakob Nielsen gilt als Usability-Experte für Web-Seiten. Und seine Aussagen haben in der Regel Gewicht und sind meist richtig. Doch so wirklich scheint das niemand zu interessieren. So ist in der Zeit von Web 2.0 die Usability wieder aus dem Fokus bei der Gestaltung von Webseiten gerückt.

Beim ganzen Hype um Web 2.0, Social Software und Ajax sollten wir nicht vergessen, dass die wirklichen Probleme nicht vergessen.

Gibt es ein Web-2.0-Design?

Web 2.0 Anwendunge gibt es. Angeblich auch Web 2.0 Geschäftsmodelle. Wie steht es mit Web 2.0 Design? Hier ist man der Meinung, dass es das nicht gibt.

24
Aug
2006

Das MySpace-Geschäftsmodell

MySpace gehört Fox Interactive Media. Das ist die Internet-Sparte der Rupert Murdochs News Corporation. Zu dieser Firmengruppe gehört auch das Hollywood-Studio Twentieth Century Fox, das Filme und TV-Serien produziert. Über MySpace (und auch andere Plattformen) bietet Fox Interactive Media Filme, TV-Serien und alle anderen Fox-TV-Programme im Download-to-own-Verfahren an. Und das innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Ausstrahlung im Fernsehen.

Ziel ist es sicherlich, über das Internet neue Zuschauer und Zielgruppen anzusprechen, die sich heute öfter im Internet aufhalten, als vor dem Fernseher.

Die Social- und Community-Funktionen dienen hier nur, um ein Plattform zu schaffen, wo die Leute sich treffen, um sich auszutauschen, zu präsentieren und um Inhalte zu konsumieren.

Social Software @ BW

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